Die Jury nominiert die drei Preisträger des Wettbewerbs. Darüber hinaus wählt sie zwei Wettbewerbs-Beiträger als Nachrücker für den Fall, dass sich bei der anschließenden Begehung der potenziellen Siegerimmobilien Mängel zeigen, die eine Rückstufung dieser Beiträge erforderlich machen. Die Begehung und abschließende Bewertung erfolgt durch eine Bewertungskommission, die von der Jury eingesetzt wird.

Die Entscheidung der Jury, bzw. der sie vertretenden Bewertungskommission ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Jury ist mit folgenden Mitgliedern besetzt:

Prof. Dr. Gerd Hauser (TU München) (Vorsitz)

Die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden, d.h. die Minderung des Bedarfs und die Steigerung des Energienutzungsgrades bei der Bedarfsdeckung, ist der sinnvollste Beitrag zur Lösung der Energieprobleme in Deutschland und weltweit. Hier liegen die entsprechenden Techniken und Kenntnisse vor und zusätzliche positive Aspekte wie Komfortsteigerung und Arbeitsplatzschaffung treten auf. Dabei muss der bislang stiefmütterlich behandelte Nichtwohnungsbau stärker in den Fokus treten.

Prof. Dr. Sylvia Greiffenhagen (Ev. Hochschule, Nürnberg) Politologin und Sozial- und Stadtplanerin

Energieeffizienz beginnt beim Denken. Sie setzt voraus, dass jeder Einzelne - sei es der kleine private Verbraucher, sei es ein Großunternehmen - seine Verantwortung für das Ganze erkennt, sich die nötigen Informationen besorgt und daraus sowohl die richtige 'Haltung' als auch die angemessene Technik ableitet.

 

Gertrud Hardich (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)

Eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz ist nötig und machbar. Der Gebäudebereich birgt auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit noch weit reichende Möglichkeiten zu seiner energetischen Verbesserung. Diese Potenziale zu heben ist eines der wesentlichen energiepolitischen Ziele der Bundesregierung. Von herausragenden Lösungen, wie sie durch den Wettbewerb „PROM des Jahres“ ausgezeichnet werden, gehen wichtige Impulse für künftige Investoren aus – Menschen überzeugt man am besten durch gute Beispiele.

 

Prof. Dr. Hans Dietrich Haasis (Uni Bremen)

Energieeffizienz ist wesentlicher Baustein einer belastbaren Rohstoff- und Wertschöpfungspolitik. Sie beinhaltet ein überragendes Innovationspotential: technologisch, organisatorisch und  verhaltensorientiert.

 

Christof Hardebusch (Immobilienmanager)

Der die natürlichen Ressourcen schonende Umgang mit Energie ist eine wichtige Voraussetzung für die nachhaltige Vermarktbarkeit und das Image von Gebäuden. Energieeffizienz wird deshalb für die Immobilienwirtschaft mehr und mehr zum zentralen Kriterium ihres Erfolgs.

 

Jonas Hetzer (impulse)

In Zeiten steigender Preise fossiler Energieträger und der Abkehr vom Atomstrom, gewinnt das Thema Energieeffizienz für Immobilieneigentümer und -nutzer, ob Unternehmen, öffentliche Träger oder Privatleute, enorm an Bedeutung. Mit der Auszeichnung „PROM des Jahres“ wird ein Zeichen gesetzt, dass Energieersparnis in Gebäuden nicht nur wirtschaftlich sinnvoll ist, sondern auch zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen führen kann. Ein Engagement für weniger Ressourcenverbrauch ist gesellschaftlich wie ökologisch ehrenwert.

Nico Hofmann (teamWorx Television & Film GmbH)

Das vielstrapazierte Wort „Nachhaltigkeit“ gewinnt im „Prom des Jahres“ eine erfreuliche Konkretheit. Denn auch die Immobilienwelt in ihren vielfältigen Dimensionen muss sich im Heute am Morgen orientieren. Uns nachfolgende Generationen werden es uns danken.

 

Peter Horn (Freier Journalist)

Läuft etwas schief, wenn trotz vielerlei Anstrengungen der Energieverbrauch insgesamt seit Jahren nicht merklich zurückgeht?  Heizung und Warmwasser schlucken immer noch fast 80 Prozent. Mit etwa einer Terrawattstunde (eine Eins mit zwölf Nullen) sind private Verbraucher jährlich am Gesamtenergie-
verbrauch dabei.  Vielleicht läuft nichts richtig  schief. Veränderungen brauchen geraume Zeit,  Innovationen sprießen nicht zwangsläufig wie Pilze aus der Erde.  Gebäude, ja Städte müssen jeweils zur Energiewende beitragen.  Es mag nach Plattitüde klingen, aber an der Energieeffizienz führt kein Weg vorbei.  Beschritten wird er,  vielleicht noch nicht konsequent genug.  Noch nicht...

Roland Kohn, (Vizepräsident der Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments)

Ohne einen verantwortungsvollen, effizienten Umgang mit Energie keine zukunftsfähige Energiepolitik. Ohne eine zukunftsfähige Energiepolitik kein Morgen für unsere offene Gesellschaft. In einer offenen Gesellschaft aber trägt ein jeder Verantwortung.

Jörn-Erik Mantz (RWE Energiedienstleistungen GmbH)

RWE hat sich der Energiewende verschrieben. Wir wollen bei einer praktischen Umsetzung dieses Jahrhundert-Projekts aktiv mitwirken, um damit Deutschlands Ruf als führendem Industriestandort in der Welt nachhaltig zu sichern.

 

Prof. Dr. Hanns-Ferdinand Müller (RWE Vertrieb AG)

Effizienter Einsatz von Energie insbesondere in Immobilien ist ein beherrschendes Zukunftsthema. Professionelle energetische Lösungen in der Gegenwart verdienen deswegen unsere größtmögliche Beachtung.

 

Wolfgang Müller (Bundesministerium für Umwelt)

Die Bundesregierung verfolgt eine integrierte Klimaschutz- und Energiepolitik, die auf eine drastische Steigerung der Energieeffizienz und den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien setzt. Gerade Gewerbeimmobilien besitzen hier enorme Potenziale.  Die technischen Lösungen zu deren Erschließung sind überaus vielfältig. Besonders innovative Lösungen setzen auf die Verknüpfung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, z.B. hervorragende Wärmeisolierung, dezentrale Energieerzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien und Nutzung der anfallenden Abwärme sowie höchsteffiziente Nutzung der Energieträger.

Rüdiger Wiechers (Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung)

Experten der Internationalen Energie-Agentur sind sich einig, dass bis zum Jahre 2030 weltweit 20 Billionen Dollar investiert werden müssen, um die wachsende Energieversorgung für die Weltbevölkerung zu sichern. In welche Energieformen und Techniken diese Summen fließen, ist in den kommenden Jahren zu entscheiden. Dem Staat und der Privatwirtschaft wird aufgrund der Größe der Aufgabe eine bisher noch nicht klar definierte Aufgabenteilung zukommen. Deutschland muss als Vorreiter sicherstellen, dass die Bemühungen der Öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft Hand in Hand gehen, um die Zukunft lebenswert machen. Dies ist Ziel des Wettbewerbs und Grund für das Engagement des Deutschen Verbandes.

Günter Wollny (Stadtplaner und geschäftsführender Gesellschafter der Günter Wollny GmbH)

Ohne energiepolitische Strategien ist die Entwicklung zukunftsfähiger Stadtquartiere nicht zu realisieren. Die Lebensqualität der Bewohner ist abhängig von der energetischen Optimierung der Gebäude, in denen sie sich aufhalten. Der „Prom des Jahres“ zeichnet innovative Projekte aus und sensibilisiert eine breite Öffentlichkeit für das Thema Klimaschutz.