Teilnahme am Wettbewerb

Der Wettbewerb richtet sich an alle Eigentümer, Betreiber und Planer von Wohnimmobilien und -Anlagen, Gewerbeimmobilien, öffentlich oder sozial genutzten Gebäuden (Rathäuser, Universitäten, Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Seniorenheime, etc.) sowie die Verantwortlichen für die Konzeption, die Umsetzung und das Management von Quartieren. Geltungsbereich ist die Bundesrepublik Deutschland.

Gebäude, die fertig gestellt sind bzw. nach umfassender Sanierung oder Restrukturierung wieder in Betrieb genommen bzw. der öffentlichen Nutzung zugänglich gemacht wurden, können zur Teilnahme angemeldet werden.

Voraussetzung für die Teilnahme ist das schriftlich erklärte Einverständnis des Gebäudeeigentümers bzw. der für das Quartier verantwortlichen Träger zur Teilnahme am Wettbewerb unter Anerkennung der Teilnahmebedingungen.

Es besteht die Möglichkeit, mit bis zu drei Beiträgen am Wettbewerb teilzunehmen.

Bewertungsschema

Die Bewertung umfasst zwei Aspekte. Zum einen wird das Engagement von Bauherren und Planern im Rahmen von Klimaschutz und verantwortungsvollem Umgang mit energetischen Ressourcen bewertet. Zum anderen umfasst der Wettbewerb neben der Bewertung der energetischen Performance von Gebäuden und Siedlungsstrukturen deren Qualitäten in Architektur und Städtebau, Behaglichkeit und Nutzerzufriedenheit, Ausstrahlung und Vorbildcharakter sowie der Bedeutung von Einzelobjekten und Quartieren in punkto sozialer Integration.

Die Vergleichbarkeit dieser Qualitäten wird durch eine umfangreiche Bewertungsmatrix sichergestellt, wobei das ausgewogene Verhältnis der Einzelkriterien die Gesamtbewertung bestimmen.

Bewertungskriterien

Zentraler Bewertungsgegenstand des Wettbewerbs ist die Energieeffizienz. Diese wird sowohl in der Positionierung von Bauherren und Planern als auch im Rahmen der energetische Performance von Gebäuden und bei der Quartiersentwicklung bewertet. Die Bewerber sind gefordert, ihren Beitrag zu Klima-/Umweltschutz und Energieeffizienz anhand der von ihnen umgesetzten Projekte vorzuweisen. Zur Bewertung der Energieeffizienz der einzelnen Projekte wird auf die Stammdaten des Bedarfsorientierten Gebäudeenergieausweises (nach DIN V 18599) zurückgegriffen. Die Vorlage von Verbrauchsorientierten Ausweisen ist für eine Teilnahme am Wettbewerb nicht ausreichend.

Ein weiterer Schwerpunkt der Bewertung widmet sich architektonischer und städtebaulicher sowie sozialer und funktionaler Qualitäten von Gebäuden und Quartieren. Die Bewertungsmatrix unterscheidet hierbei 4 Hauptkategorien mit folgenden Zielsetzungen.

Architektur/Städtebau
Ziel ist die Umsetzung harmonischer architektonischer Gestalt und innovativer, ressourcenschonender Techniken im Zusammenspiel mit einer zukunftsfähigen städtischen Entwicklung (insb. technische und Verkehrsinfrastruktur)

Behaglichkeit/Nutzerfreundlichkeit
Ziel ist die Bereitstellung eines hohen Nutzerkomforts. Neben raumphysikalischen Eigenschaften (Akustik, Licht, Klimatisierung), fließen sozio-funktionale Qualitäten in die Bewertung mit ein.

Ausstrahlung/Vorbild
Objekt und Quartier sollen einem möglichst schlüssigen ökologischem und sozialem Gesamtkonzept genügen. Ziel ist dabei ein hohes Maß an fortwährender, nachbarschaftlicher oder gar regionaler Identifikation mit dem Objekt / dem Quartier.

Soziale/Pädagogische Bedeutung
Gebäude und Quartiere haben eine unmittelbare soziale Bedeutung und tragen somit das Potential in sich die soziale Integration zu fördern. Ziel ist die direkte Verbesserung der Lebensbezüge im Hinblick bspw. auf die Förderung des sozialen und ökologischen Bewusstseins.

Wettbewerbsunterlagen und Wettbewerbsergebnisse

Die Darstellung der Wettbewerbsbeiträge sollte möglichst knapp, aber informativ und anschaulich sein. Neben dem vollständig ausgefüllten Erhebungsbogen sind aussagekräftige Fotos und Planungsunterlagen erforderlich.

In jedem Fall ist ein Nachweis gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV), der im Zuge der Bauantragsstellung oder einer umfassenden Sanierung erstellt wurde, und der den tatsächlichen baulichen Gegebenheiten entspricht, für die Teilnahme unerlässlich.

Um den Aufwand für die Teilnehmer so gering wie möglich zu halten, werden die Bewertungsunterlagen in einem zweistufigen Verfahren eingeholt. Zunächst sind die Unterlagen einzureichen, die für eine Vorauswahl erforderlich sind. Nach dieser Vorauswahl werden die Teilnehmer, die in die engere Wahl kommen, gezielt angeschrieben, um ihre Wettbewerbsunterlagen zu vervollständigen.

Die Wettbewerbsunterlagen können als pdf.-Datei abgerufen werden.

Jeder Teilnehmer ist mit einer Veröffentlichung der Wettbewerbsunterlagen und der Wettbewerbsergebnisse unter Federführung des Projektleiters (siehe Impressum) einverstanden . Die eingereichten Unterlagen verbleiben beim Projektleiter oder bei RWE Energiedienstleistungen GmbH. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Fragen zur Bewerbung

Bei Fragen technischer Art wenden Sie sich bitte per Mail an Frau Jutta Steinbrecher, Zentrum für Umweltbewusstes Bauen e.V.,  steinbrecher@zub-kassel.de